LUDWIGSBURG Saubere Sauerei: Im Stadtbad sind die schwulen Bären los

wie die überschrift dieses posts zeigt, hat die presse wieder mal eine kampagne gegen uns schwule gestartet.das ganze ist aber nicht wie so oft im tiefsten bayern oder an anderen stockkatholischen gebieten passiert sondern unweit der landeshauptstadt von baden würtemberg in ludwigsburg.
hier der betreffende artikel aus der ludwigsburger presse

was ist passiert?

das Bärenbaden in Ludwigsburg ist leider Geschichte. Am Freitag hat die Ludwigsburger Kreiszeitung einen Artikel über Schwule Sauereien im Alten Stadtbad Ludwigsburg geschrieben.

“Bärenbaden” im Stadtbad untersagt. Sex sei nicht akzeptabel.

Sechs Jahre lang konnten sich schwule Bären ungestört im Ludwigsburger Stadtbad vergnügen. Immer am letzten Freitag im Monat stand dort das “Bärenbaden” auf dem Programm. Für 50 Euro pro Stunde hatte ein Mitglied der “Stuttgarter Bären” das Bad von den Stadtwerken angemietet. Die mehr oder wenigen dicken Bartmänner waren dann unter sich und konnten machen, was sie wollten.

die jugend war nie gefärdet!

“Darf man dort Sauereien machen? Oder präziser gefragt: Darf Mann dort Sauereien machen? Antwort: Ja, Mann darf! Wenn er keine Spuren hinterlässt. Womit schon klar ist, dass es nicht um Schüler geht, die ins Becken pinkeln. Sondern um Sex. Um Sex zwischen Männern.”

Vergeblich bemühte sich Autor Hahn in seinem ersten Bericht um eine negative Stellungnahme. Die Bären hätten das historische Stadtbad “immer picobello hinterlassen”, zitiert er Karin Wächter, die bei den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim für die öffentlichen Bäder zuständig ist. Die Dame hatte auch keine moralischen Bedenken: “Das ist eine private Veranstaltung. Und es sind ja alles erwachsene Menschen, die da reingehen.”

Nach dem Bericht einer Lokalzeitung haben die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim das traditionelle “Bärenbaden” im Stadtbad untersagt. Sex sei nicht akzeptabel.

Wächters Chef jedoch sprang aus dem Sessel, als er am Samstag den Artikel in der Kreiszeitung las: Stadtwerke-Geschäftsführer Bodo Skaletz kündigte noch am Wochenende an, den Mietvertrag für das Bärenbaden fristlos zu kündigen. Von den Bären habe er noch nie etwas gehört, zitiert ihn Wilfried Hahn in der Ausgabe vom Montag, und erst recht nicht davon, dass selbige auf ihrer Webseite für “Schweinkram” trommeln. Sexuelle Aktivitäten seien in dem Bad niemals erlaubt worden.

Den Stuttgarter Bären selbst war die Gefahr offensichtlich bewusst. Auf Ihrer Webseite appelierten sie eindringlich zur Sauberkeit, um das Bärenvergnügen nicht zu gefährden. So sollten benutzte Gummis nicht in den Schränken liegen gelassen werden, hieß es etwa. Das Resumé von Wilfried Hahn: “Trotz aller Sauberkeitsappelle haben die Bären aber trotzdem Spuren hinterlassen - und zwar im Internet. Und damit haben sie sich selbst einen Bärendienst erwiesen.”

ich fasse zusammen:
wenn man schwul ist, ist sex verwerflich und wenns auskommt, das man unter erwachsenen spass hat muss das unterbunden werden.wie hätten wohl die stadtverantwortlichen reagiert, wenns um heterospass gegangen wäre? da hätte sicher niemand was dagegen unternommen nehme ich mal an!!

PS: es gibt leider immer noch ewiggestrige die nicht für war halten wollen, dass auch 2 männer oder 2 frauen spass zusammen haben können und es sind ja erwachsene leute..und keine kinder, das kommt noch dazu.ich glaube der staat und der landkreis hat nix im privatleben zu suchen, denn schwul sein ist kein strafbestand!!
sind die homophoben und heterosexistischen komponennten denn nicht auszurotten??!!

Links zum Thema:

die homepage der stuttgarter bären

kommentar des autors vom artikel

Sex-Skandal im Stadtbad by stuttgarter nachrichten

Bären” sind ihren Treffpunkt los by stuttgarter zeitung

Stadtwerke stoppen erotische Wasserspiele by bietigheimer zeitung

eine rote karte geht an: die stadtverantwortlichen von ludwigsburg..schähmt euch so geht man mit menschen nicht um..oder soll demnächst von uns schwulen bei euch im schlafzimmer kontrolliert werden was ihr da so anstellt?

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1 Trackback

  1. von Steven Milverton am August 5, 2010 um 8:57 pm Uhr

    Vorsicht Spanner!…

    Glaubt man den Ausführungen von Michael Hug, dann sind zwei Baggerseen zwischen zwei kleinen Dörfern bei Neu-Ulm ein interessantes Naherholungsgebiet: Der 39-Jährige ist einer von etwa 30 Anliegern, die im Mühlenanwesen im Steinle 66 leben. Sie fü…

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