Drama von Bern:Bär Finn bei der Revierverteidigung angeschossen

Bär finn bei der revierverteidigung

Finn steht wieder, so titelte heute die berner zeitung.das ist mal ein erster lichtblick, er ist aber noch nicht über den berg da er die streumunition noch immer in sich trägt, die er von einem berner polizisten abgekriegt hat.
wie ich feststellen konnte gehen die emotionen in der presse und facebook und der blogosphäre hoch.
was ich feststelle in den kommentaren ist, dass immer noch einige meinen, dass krankheit höher gewichtet wird als verantwortung für sein eigenes tun zu übernehmen,und das finde ich mal sehr schlecht.
Was bär finn getahn hat ist artgerecht..wenn ich von jemand in meine wohnung einbricht würde ich diese auch verteidigen..das einzige was ich anders machen würde ich würde die person nicht beissen..ich mag kein menschenfleisch!

Ich werde denn fall weiter verfolgen und wenns news dazu gibt laufend berichten!

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8 Kommentare

  1. geschrieben am November 25, 2009 um 12:13 am Uhr | Permalink

    Der Mann war geistig behindert. Eine geistige Behinderung ist keine Krankheit. Ob er aufgrund seiner Behinderung überhaupt in der Lage war, einzuschätzen, in welche Gefahr er sich da begibt, weiss zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich niemand.
    Ich habe selbst ein geistig behindertes Kind und weiss, dass es ihm manchmal schwer fällt, die Gefahren richtig einzuschätzen. Falls ihm jemals etwas zustösst hoffe ich sehr, hier nicht lesen zu müssen, er sei selbst dran schuld.

  2. admin
    geschrieben am November 25, 2009 um 12:24 am Uhr | Permalink

    @Matthias: das werde ich sicher nicht schreiben, krankheit und behinderung sollte man nicht bestrafen..es ist nur nicht in ordnung das niemand weder von der security noch von den anderen besuchern reagiert hat als der jenige auf die mauer geklettert ist..und ich finde auch das man solche leute nicht alleine an solche orte läst..denn dann hat für mich die betreuung versagt..was mich am fall auch etwas stört, das die behinderung so rausgetrichen wird wie das ein freibrief wäre um für was nicht verantwortung zu übernehmen!

  3. geschrieben am November 25, 2009 um 12:52 am Uhr | Permalink

    Vielleicht lesen wir nicht dieselben Berichte, aber ich hatte nicht den Eindruck dass die Behinderung betont wurde und als Freibrief angesehen wurde. Ich hatte eher den Eindruck, dass sie erwähnt wurde, weil das einfach eine relevante Tatsache ist, die möglicherweise erklären konnte, weshalb der Mann überhaupt über die Mauer gestiegen ist.
    Mir ist vielmehr aufgefallen, dass der verletzte Mann kaum drei Zeilen Wert ist, während mit dem verletzten Bären ganze Zeitungsseiten gefüllt werden.
    Was das “ohne Aufsicht” betrifft: “Solche Leute” und ihre Angehörigen haben jahrelang dafür gekämpft, dass sie eben nicht institutionalisiert und in jeder Minute beaufsichtigt, überprüft und kontrolliert werden, sondern sich so wie du und ich möglichst frei bewegen können. Weshalb das in dieser Situation tragischerweise schief gelaufen ist, weiss momentan niemand. Jedenfalls kann es nicht die Lösung sein, dass man “solche Leute” in Zukunft konsequent wegsperrt und nur noch unter schärfster Aufsicht in die Stadt lässt, wie du dir das vielleicht wünschst.
    Was mich erschüttert ist die Tatsache, dass niemand eingegriffen hat und den Mann von der Mauer runter geholt hat. Ein bekanntes Phänomen, leider.

  4. geschrieben am Dezember 18, 2009 um 12:29 am Uhr | Permalink

    danke für den betrag

  5. geschrieben am Februar 7, 2010 um 2:06 pm Uhr | Permalink

    Ist schon tragisch, was da passiert ist. So was wird sich aber, auch bei bester Betreuung, nur schwer verhindern lassen. Eine geistige Behinderung oder Verwirrtheit kann immer zu solchen Folgen führen. Wichtig ist nur, die soziale Verantwortung derjenigen, die unmittelbar in der Nähe sind.

  6. geschrieben am August 27, 2010 um 12:01 am Uhr | Permalink

    Danke für die info seite

  7. geschrieben am August 27, 2010 um 12:04 am Uhr | Permalink

    die Stadt lässt, wie du dir das vielleicht wünschst.
    Was mich erschüttert ist die Tatsache, dass niemand eingegriffen

  8. geschrieben am November 18, 2010 um 8:22 am Uhr | Permalink

    Ich freue mich darauf, Deinen nächsten Bericht zu lesen.

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