dieses bild kommt bei mir zustande wenn ich die medien anschaue mit den berichten über den suizid von robert enke.
ich finde, dass es gut ist wenn man um jemanden trauert,
aber ich frage mich wie soll man das gewichten dass herr enke niemanden was gesagt hat das er an depression leidet..”ach wie gut das niemand weiss, dass ich depressiv bin”
und was soll man darüber denken, dass herr enke unter den zug gesprungen ist und dadurch den lokführer traumatisiert hat?
Lasst die luft aus der blase fussball!
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2 Kommentare
Unser Leben macht depressiv. Die Leistungsgesellschaft macht depressiv. Da ist scheinbar kein Platz für Fürsorge und Schwäche.
Wir bewegen uns in Barbarischem Zeitalter.
Und traumatisierte Lokführer: In der Schweiz springt jedem Lokführer im Verlaufe seiner Berufstätigkeit einmal ein lebensmüder vor die Lok. Nur lesen wir davon nichts… Jedem Lokführer. Was da für depressionen ausgelöst werden, das muss man sich mal auf der Zunge vergehen lassen.
Hm.. Ich denke, dass man Menschen mit Depressionen nicht verstehen kann, solange man selbst keine schweren Depressionen hatte. Klar, ich bin auch kein Fan von Selbstmord und schon garnicht, wenn man noch andere Menschen mit reinzieht. Aber wer kann genau sagen, was sich in seinem Kopf abspielte. Vielleicht waren es auch ganz andere Gründe.
Jedenfalls ist es eine echt schlimme Sache, wenn der Mensch den Lebensmut verliert. Sowas sollte man nicht einfach verurteilen… Eine Medaille hat zwei Seiten!